Salmhütte - Kals, Hohe Tauern - die Nationalpark-Region, Kärnten, Österreich

Salmhütte - Kals - Hohe Tauern - die Nationalpark-Region
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Salmhütte - Kals - Hohe Tauern - die Nationalpark-Region
Euer Gastgeber: Helga Pratl
+43 4824 2089
Salmhütte
auf 2644m
Kals

Auf den Spuren der Erstbesteigung des Großglockners...

Idealer Stützpunkt am südlichen Fuß des Großglockners, im Nationalpark Hohe Tauern:

Die Salmhütte befindet sich im oberen Leitertal nur wenige Meter von der Landesgrenze Kärnten - Osttirol entfernt. Die Geschichte der auf 2.644 m Seehöhe gelegenen Salmhütte geht bis ins Jahr 1799 zurück, als im Zuge der Erstbesteigung des Glocknergipfels hier eine Schutzhütte - die erste in den Ostalpen - erbaut wurde. Heute erfreut sich die Salmhütte auch als Ausgangspunkt für die Besteigung des Großglockners zunehmender Beliebtheit.

Beste Verpflegung & herzliche Gastfreundschaft:

Hüttenwirtin Helga und ihr Team verwöhnen die Gäste mit köstlichen Speisen und erwärmenden und erfrischenden Getränken. 2017 wurde die Salmhütte durch einen Zubau erweitert und bietet nun neben einer neuen Stube und einer Terrasse mit Glocknerblick auch einen Trockenraum im Keller. Durch die größere Küche konnte auch das Speisenangebot erweitert werden.

Die gemütliche Hütte des Österreichischen Alpenvereins Wien ist ein idealer Stützpunkt für alle WanderInnen und AlpinistInnen. So kann man von hier aus den Wiener Höhenweg und die Glocknerrunde erwandern sowie weitere Wandertouren in der Glocknergruppe in Angriff nehmen.

Die Zustiege bieten sich auch als schöne Tageswanderung an und erfolgen von:

  • Winkl - Heiligenblut im Mölltal oder vom
  • Glocknerhaus (Großglockner Hochalpenstraße) - beide auf Kärntner Seite,
  • und von Kals in Osttirol, ab Lucknerhaus (Kalser Glocknerstraße) ca. 3 Stunden.

Der Alpenverein Wien als Erhalter der Salmhütte freut sich, dass die Hütte mit dem Umweltzeichen für Tourismusbetriebe und dem Alpenvereins-Umweltgütesiegel ausgezeichnet wurde. Das gemütliche Ambiente der Hütte und die gute Führung durch die Hüttenwirtin Helga Pratl machen die Hütte zu dem Geheimtipp für eine Glocknerbesteigung.

Geschichtliches...

Die Geschichte der Salmhütte ist eng mit der ersten Expedition zur Besteigung des Großglockners verbunden. So ließ Fürstbischof Graf Salm-Reifferscheidt im Jahre 1799 die erste Salmhütte am Fuße des Leiterkees im Rahmen der Erstbesteigung des Großglockners errichten. Danach verfiel die Hütte aber rasch und auch ein Mitte des 19. Jh. errichteter Notunterstand der Sektion Klagenfurt wurde bald aufgegeben. Die Überreste kann man noch heute am Weg zur Hohenwartscharte erkennen. Die "dritte" Salmhütte wurde 1929 eröffnet. Da aber die Großglocknertouren über die leichteren Anstiege via Stüdlhütte und Hofmannskees im 20 Jh. beliebter waren, wurde der Weg über die Salmhütte weniger begangen.

Die sanierte Erstbesteigerroute erwandern:

Erst zum 200 Jahr Jubiläum der Hütte und der Großglockner Erstbesteigung im Jahre 2000 und auch wegen der Klimawandel bedingten Schwierigkeiten bei der Begehung des Hofmannskees, wird nun vermehrt die Erstbesteiger-Route von der Salmhütte über die Hohenwartscharte zur Adlersruhe genutzt. Gemeinsam mit den Heiligenbluter-Bergführern und dem Nationalpark wurde der Weg in den letzten Jahren komplett erneuert und saniert, wodurch die Passage vor der Hohenwartscharte entschärft wurde und nun mit Seilversicherungen und Stufen gut versichert ist.

Ungetrübte Naturerlebnisse:

In einer Zeit wo Massentourismus sogar auf den Bergen zum Problem wird, bietet sich die Salmhütte als Stützpunkt für einsame Stunden im Glocknergebiet ideal an. Nicht nur der Gipfelstürmer wird von der abwechslungsreichen Landschaft und den stillen Winkeln des Großglockners fasziniert sein, auch der einfache Wanderer, der nur die Nähe der höchsten Erhebung spüren möchte, kommt auf seine Rechnung.

Das Gelände rund um die Salmhütte birgt geologische und botanische Schätze, wie sie in den Alpen in dieser Fülle selten anzutreffen sind. Das Schwerteck, der Hausberg der Salmhütte etwa ist ein geologisches Einzelstück im gesamten Alpenraum. Rund um die Hütte können Sie Edelweiss und Enzian bewundern, sowie Murmeltiere und mit etwas Glück den einen oder anderen Steinbock beobachten.

Die Salmhütte bietet den Übernachtungsgästen insgesamt 50 Betten in folgender Raumaufteilung und Ausstattung:

  • 28 Zimmerlager/Betten
  • 22 Matratzenlager
  • Sanitärausstattung mit Duschen
  • Empfang für Mobiltelefon
  • 6 Plätze im Winterraum (Nebengebäude, keine Heizmöglichkeit, nicht versperrt)
  • unversperrter Notraum
  • Achtung: auf der Hütte ist nur Barzahlung möglich!

Die Hütte kann auch virtuell besucht werden.

AKTUELL: Liebe Hüttenbesucher! Besucht unsere Hütte nur in gesundem Zustand! Beachtet die 3G Regel, Registrierungspflicht, Mund und Nasenschutz erforderlich, Abstand halten. Begrenzte Möglichkeiten für Übernachtungen! Reserviert den Übernachtungsplatz (ohne Reservierung kein Schlafplatz!). Nächtigung nur mit eigenem Schlafsack (leichter Daunen- oder Sommerschlafsack).

ZUSTIEGE:

Kals am Großglockner - Salmhütte:

Startpunkt ist der Parkplatz Glocknerwinkel beim Lucknerhaus auf Osttiroler Seite. Inmitten des Nationalparks Hohe Tauern mit Blick auf die Schober-, Glockner- und Granatspitzgruppe führt dieser Zustieg in ca. 3 Stunden zur Salmhütte.

Wenn Sie vom Parkplatz Glocknerwinkel über die Glorerhütte im Bergertörl (2651m) zur Salmhütte wandern möchten, haben Sie 2 Varianten zur Auswahl: Die erste Variante führt über den Lucknerweg mit versichertem Abstieg und Treppensteig, die zweite Variante ist etwas länger und leichter.

Glocknerhaus - Wiener Höhenweg - Salmhütte:

Direkt beim Glocknerhaus startet der Wiener Höhenweg durch eine geologisch und botanisch einzigartige Landschaft. Er führt hinunter zum Magritzenspeicher, steigt dann in Serpetinen zur Stockerscharte auf und führt oberhalb des Leitertales als Höhenweg leicht ansteigend zur Salmhütte.

Heiligenblut/Winkl - Leitertal - Salmhütte - Wiener Höhenweg:

Von Winkl im Mölltalschluß wandert man vorbei an der Bricciuskapelle (1629 m) auf einem Steig zur Trogalm (1862 m), man quert die Möll und den Leiterbach und wandert durch das grüne Leitertal zur Salmhütte. Über den Wiener Höhenweg und die Obere Stockerscharte geht es zurück. Abwechslungsreiche Wanderung mit immer neuen Bergaussichten, Großglocknerblick und großer Blumenvielfalt.

ÜBERGÄNGE:

Salmhütte - Erzherzog Johann Hütte (Adlersruhe):

Auf dem Weg der Erstbesteiger wandert man von der Salmhütte über die neu versicherte Hohenwartscharte zur höchsten Schutzhütte Österreichs, der Erzherzog Johann Hütte "Adlersruhe" auf 3454 m. Hochalpiner Hüttenzustieg zur Besteigung des Großglockners!

Salmhütte - Stüdlhütte:

Von der Salmhütte geht es über die Pfortscharte (2828m), dem Übergang vom Leitertal ins Ködnitztal, auf einem Höhenweg zur Stüdlhütte. Alpiner Höhenweg mit herrlichen Ausblicken auf Großglockner und Schobergruppe!

GROSSGLOCKNERTOUR:

Man startet mit der Übergangstour zur Erzherzog Johann Hütte und nimmt dort den Normalweg der Erstbesteigung. Für diese rund 20 km lange Hochtour muß man gut 11 Stunden einplanen. Man bewältigt im Aufstieg 2.297 hm und im Abstieg 2.327 hm.

Der Anstieg über die Salmhütte ist der geschichtlich bedeutendste. Für die beiden Erstbesteigungsexpeditionen wurde 1799 die erste Salmhütte, die älteste Schutzhütte der Ostalpen erbaut. Die damalige Elite der Naturwissenschaften rund um Graf Salm Reifferscheidt, fand sich dort ein. Unter der Führung einheimischer Bauern erreichten sie am 28. Juli des Jahres 1800 den Großglockner Gipfel. Lange in Vergessenheit geraten, hat dieser Anstieg aufgrund des Gletscherrückgangs heute an Bedeutung gewonnen.

NACHBARHÜTTEN:

  • Erzherzog-Johann-Hütte, Osttirol (Gehzeit 3,30 Std.)
  • Glocknerhaus, Kärnten (Gehzeit 2,30 Std.)
  • Glorer Hütte, Osttirol (Gehzeit 1,00 Std.)
  • Neues Lucknerhaus, Osttirol (Gehzeit 3,00 Std.)
  • Lucknerhütte, Osttirol (Gehzeit 2,00 Std.)
  • Stüdlhütte, Osttirol (Gehzeit 3,00 Std.)

Mit dem Auto:

Kals am Großglockner ist der nächst gelegene Touren-Startpunkt auf Osttiroler Seite: Von der Felbertauern Straße B108 kommend fahren Sie auf der Kalser Landesstraße nach Kals (ca. 12,5 km). In Kals folgen Sie auf der Kalser Glocknerstraße der Beschilderung zum Alpengasthof Lucknerhaus (ca. 7,5 km). Unmittelbar nach dem Lucknerhaus befindet sich der Parkplatz Glocknerwinkel.

Das Glocknerhaus, erreichbar über die Großglockner Hochalpenstraße (B107), ist der nächst gelegene Touren-Startpunkt auf Kärntner Seite.

Auch von Heiligenblut-Winkl können Sie zur Salmhütte wandern. Heiligenblut erreichen Sie über die B107. In Heiligenblut fahren Sie ca. 3,5 km in den Möll-Talschluß nach Winkl, bis zum Parkplatz unterhalb der Sattelalm.

Mit dem Zug & Bus:

Der nächst gelegene Bahnhof ist Lienz. Von dort fahren Busse sowohl nach Kals als auch nach Heiligenblut. Bushaltestellen: Glocknerhaus, Heiligenblut, Alpengasthof Lucknerhaus.

Achtung: Die Adresse der Salmhütte wird im Internet auch mit Winkl 44, A-9844 Winkl bei Heiligenblut angegeben, da die Hütte auf Kärntner Seite liegt!

Öffnungszeiten
Sommer geöffnet
Täglich geöffnet von Mitte Juni bis Ende September. Saisonschluß 2021: 26.09.
Kontakt
Salmhütte
Helga Pratl
Am Hasenpalfen9981 KalsHohe Tauern - die Nationalpark-Region, Kärnten, Österreich
Lat: 47.046999720000
Long: 12.720609610000
+43 4824 2089

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